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Die ca. 11,2 Kilometer lange Rundtour über den Falkenstein und Salober führt durch eine herrliche Allgäuer Gebirgslandschaft

Die ca. 11,2 Kilometer lange Rundtour über den Falkenstein und Salober führt durch eine herrliche Allgäuer Gebirgslandschaft und bietet Wanderfreunden mit genügend Kondition jede Menge Abwechslung. Ein Highlight der mittelschweren Bergwanderung ist die Burgruine Falkenstein, die als höchstgelegene Burganlage Deutschlands gilt und zu den Top-Sehenswürdigkeiten im Allgäu gehört.

Allgäu-Urlauber in Oy-Mittelberg, die Lust auf eine aussichts- und abwechslungsreiche Tageswanderung haben, kommen bei der hier präsentierten Rundtour über den Falkenstein und Salober garantiert auf ihre Kosten. Traumhafte Naturimpressionen, atemberaubende Ausblicke auf die prächtigen Berge und einige Besonderheiten am Wegesrand versprechen einen absolut gelungenen Urlaubsausflug. Aufgrund einiger leichter An- und Abstiege sowie der maximalen Höhe von 1267 Metern empfiehlt es sich, die Tour im Frühling oder Herbst zu absolvieren. Lohnenswert ist sie jedoch das ganze Jahr über. Zur Ausrüstung für den Ausflug, der rund vier Stunden in Anspruch nimmt, sollten festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und ausreichend Proviant gehören. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz der Breitenbergbahn im etwa vierzehn Kilometer von Oy-Mittelberg entfernten Pfronten-Steinach.

Am Startpunkt spazieren die Wanderer zunächst zum östlichen Ende des Parkplatzes, um dort dem kleinen Weg zu der Straße zu folgen, die über die Vils führt. Nun orientieren sie sich an der Beschilderung Richtung Falkenstein und wandern durch einen lichten Wald bergauf. Die schönen Ausblicke auf das Voralpenland und die wohltuende Bergluft machen die Tour zu einem Genuss. Nachdem die Wanderfreunde die sehenswerte Mariengrotte passiert haben, steht beim Burghotel der Aufstieg zur Burgruine Falkenstein an, die im Jahre 1280 im Auftrag des Tiroler Grafen Meinhard II. errichtet wurde. Wegen der exponierten Höhenlage deutet die Burgenforschung die Anlage als unmissverständliche Drohgebärde von Meinhard II. an die bayerischen Herzöge, mit denen er damals um das Staufererbe im Ostallgäu konkurrierte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer der Burg mehrmals und im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört. Nach aufwendigen Sanierungsmaßnahmen ist die reizvolle Burganlage heute in einem guten Zustand. Von einer hölzernen Aussichtsplattform im Burginneren bietet sich ein unvergesslicher Ausblick auf das Vilstal und die Tannheimer Berge.

Nach der Besichtigung der höchstgelegenen Burganlage Deutschlands gehen die Wanderer wieder hinunter zum Burghotel und folgen hier ein Stück weit der Fahrstraße, bis sie die Abzweigung zur Salober Alm erreichen. Der Weg dorthin führt in leichtem Auf und Ab durch eine abwechslungsreiche Gebirgslandschaft, die immer wieder tolle Ausblicke auf das Voralpenland ermöglicht. Die Salober Alm ist eine urige Berghütte, die zu einer Rast bei einer herzhaften Brotzeit oder warmen Allgäuer Köstlichkeiten einlädt (bitte die Öffnungszeiten der Hütte beachten). Bei der Hütte folgen die Ausflügler dem Weg in Richtung Vils. Bei der nächsten Abzweigung im Wald biegen sie rechts ab in Richtung einer weiteren Mariengrotte, um dann bei der nächsten Gelegenheit links hinunter ins Tal zu marschieren. Schließlich geht es nach rechts, an der Vils entlang, wieder zum Ausgangspunkt zurück. Auf den letzten Kilometern lohnt sich ein Abstecher zum interessanten Keltischen Baumkreis in der Naturparkregion Reutte.

Die Rundtour über den Falkenstein und Salober begeistert mit traumhaften Naturimpressionen und unvergesslichen Ausblicken. Diese wenig anstrengende Bergwanderung macht richtig viel Spaß und führt an reizvollen Wegpunkten vorbei.


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