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Die Lechschleifen sind zehn relativ kurze Wandertouren, die den 125 Kilometer langen Lechweg ergänzen

Die Lechschleifen sind zehn relativ kurze Wandertouren, die den 125 Kilometer langen Lechweg ergänzen, der dem Wildfluss von der Quelle beim österreichischen Formarinsee bis zum Füssener Lechfall folgt. Die hier präsentierte ca. 15 Kilometer lange Lechschleife „Von See zu See“ führt von Füssen aus an mehreren wunderschönen Seen vorbei und garantiert Wanderfreunden unvergessliche Landschaftsimpressionen innerhalb einer Traumlandschaft.

Wanderfreunde, die beim Urlaub in Oy-Mittelberg Lust auf eine ganz besondere Tour haben, sollten die Lechschleife „Von See zu See“ absolvieren. Die Lechschleifen sind Erweiterungen des Lechwegs, einem 125 Kilometer langen Weitwanderweg, der von der Quelle des Lechs beim österreichischen Formarinsee durch drei Regionen und zwei Länder bis zum Lechfall nach Füssen führt. Der Lechweg wurde als erster europäischer Fernwanderweg mit dem Qualitätslabel der Europäischen Wandervereinigung „Leading Quality Trail – Best of Europe“ ausgezeichnet, das Wanderfreunden unter anderem eine hervorragende Wegbeschaffenheit, eine erstklassige Beschilderung sowie attraktive und abwechslungsreiche Landschaftsformationen mit vielen Naturhighlights unterwegs garantiert. Auch die Lechschleifen unterliegen diesen Qualitätskriterien, sodass für besten Wanderspaß gesorgt ist. Die Lechschleife „Von See zu See“, die eine Länge von ca. 15 Kilometern hat und einen leichten Anspruch aufweist, führt durch die faszinierende Ostallgäuer Seenlandschaft und bietet jede Menge tolle Urlaubsimpressionen. Der Start- und Zielpunkt dieser Tour, für die rund 6,5 Stunden einzuplanen sind, ist der Füssener Lechfall.

Der Lechfall ist ein ca. zwölf Meter hoher Wasserfall, über den der König-Max-Steg führt, von dem aus sich das imposante Naturschauspiel, bei dem sich rauschende Wassermassen in die Tiefe stürzen, aus nächster Nähe verfolgen lässt. Die Wanderer überqueren den Steg und folgen nun dem Ländeweg in den Füssener Stadtteil Bad Faulenbach, der so etwas wie der natürliche Kurpark der Stadt ist. Hier gibt es jede Menge Grün und gleich sechs malerische Seen, die sich wie Perlen an einer Schnur aneinanderreihen. Der sogenannte „Pfad der Sinne“, entlang dem interessante Naturerlebnisstationen wie ein Barfußpfad, ein Schwefelwasser-Tretbecken  und eine Kneipp-Anlage warten, führt die Wanderer zum Mitter- und Obersee, zwei idyllischen Gewässern, die sich im Sommer bei Badefreunden großer Beliebtheit erfreuen. Die Tour verläuft weiter an das Ende des Faulenbacher Tals zum geheimnisvollen Alatsee, der als Schauplatz eines erfolgreichen Allgäu-Krimis überregionale Bekanntheit erlangte.

Zahlreiche Ruhebänke laden am Ufer des Alatsees dazu ein, die herrliche Naturidylle hier mit allen Sinnen zu genießen. Um den See herum führt ein spannender Vogelerlebnispfad, der die heimischen Vogelarten anhand von interaktiven Schaukästen näher vorstellt. Die Wanderer gehen über den Parkplatz am Nordufer und folgen der Zufahrtsstraße ein Stück weit, um zur Abzweigung zum Weißensee zu gelangen. Durch einen Nadelwald geht es zu diesem wunderschönen See hinab, um im Anschluss rechts den Uferweg entlang zu spazieren. Die Ausblicke über das glasklare Wasser auf die prächtigen Allgäuer Berge sind wahrlich phantastisch. Nach einem knackigen Anstieg zum Hahnenkopfweg stoßen die Wanderer auf die Wasserläufer- und Himmelsstürmer-Route der Wandertrilogie Allgäu. Hier geht es links ab und auf einem reizvollen Pfad weiter in Richtung Füssen.

Der Untere Kobelweg, der tolle Ausblicke auf die Dächer Füssens bereithält, führt die Wanderfreunde nach Bad Faulenbach zurück. Durch den Stadtpark Baumgarten gelangen sie zur sehenswerten Kirche St. Mang am Rande der Altstadt. Anschließend überqueren sie den Lech und spazieren entlang der Tiroler Straße zum Ausgangspunkt dieser Tour zurück, die mit einer Fülle von unvergesslichen Naturimpressionen und traumhaften Ausblicken begeistert.

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