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Das Allgäu-Museum in Kempten

Das Allgäu-Museum in Kempten stellt die Entwicklung des Allgäus vom Mittelalter bis zur Gegenwart vor, entführt die Besucher in die spannende Welt von Bauern und Fürstäbten und gibt einen interessanten Einblick in das Allgäuer Kunstschaffen. Das Museum befindet sich in dem um das Jahr 1700 erbauten Kornhaus, einem der imposantesten profanen Barockbauten des Allgäus.

Kulturell und geschichtlich interessierte Allgäu-Urlauber sollten unbedingt das Allgäu-Museum in Kempten besuchen, denn dabei handelt es sich um das Zentrum für Kulturgeschichte für Kempten und das gesamte Allgäu. Auf insgesamt sechs Etagen und innerhalb eines schönen Ambientes können die Besucher hier die Geschichte des Allgäus und seiner Bewohner kennenlernen. Das Museum lädt zu einer spannenden Zeitreise in die dunklen, pionierhaften und glänzenden Epochen des Allgäus ein und stellt Bauern, Bürger und Fürstäbte näher vor. Anhand von Schautafeln, interaktiven Stationen und zahlreichen Ausstellungsgegenständen wird im Allgäu-Museum ein authentischer Überblick über das Leben im Allgäu in den vergangenen Jahrhunderten gegeben. Auch für Kinder und Jugendliche, die bei einem anstehenden Museumsbesuch oft wenig Begeisterung zeigen, ist ein Aufenthalt im Allgäu-Museum interessant und vergnüglich. Sie können einem eigenen Kinderpfad durch das Museum folgen und dabei unter anderem Allgäuer Redensarten kennenlernen, ein Kunst-Puzzle machen oder ein Kind des Mittelalters füttern.

Ein Rundgang durch das 1999 eröffnete Allgäu-Museum startet mit einer Zeitreise durch die Allgäu-Metropole Kempten, die auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurückblicken kann. Durch das jahrhundertelange Nebenher von freier Reichsstadt und Fürstabtei im Mittelalter weist Kempten noch heute den Charakter einer Doppelstadt auf. Zahlreiche Schautafeln und Ausstellungsgegenstände vermitteln im Museum einen Eindruck des mittelalterlichen Alltags. Die Besucher können hier farbenprächtige Fayencen, handwerkliche Gerätschaften, Almabtriebsschmuck oder gotische Drachenleuchter anschauen, und lernen Fürstäbte, Patrizier und einfache Handwerker kennen. Die Abteilung „Leben in der Stadt“ zeigt das Leben der städtischen Bevölkerung Kemptens im 19. Jahrhundert und stellt Kleidung, Möbel und für diese Zeit typische Utensilien vor. Die Highlights hier sind eine Hofapotheke, eine Stube aus der Biedermeierzeit und ein Lochplatten-Spielautomat aus einem Wirtshaus, den die Besucher mit einer Münze in Betrieb setzen können. Eine andere Ausstellung beleuchtet das Leben der Landbevölkerung, das sich im Wesentlichen um Arbeit und Glauben drehte. Hier warten auf die Besucher milchwirtschaftliche Gerätschaften, sakrale Gegenstände sowie Andachtsbilder, die von der Volksfrömmigkeit im Allgäu zeugen. In der Ausstellung mit dem Motto „Zeit ist Geld“ sind historische Zeitmesser, alte Münzen, Goldwaagen, Truhen und sogar ein Goldschatz aus dem 17. Jahrhundert zu bestaunen. In einem separaten Kunstgewölbe zeigt das Museum zahlreiche Werke Allgäuer Künstler, die einen guten Überblick über das Kunstschaffen in der Region zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert geben.

Das Allgäu-Museum Kempten steht Besuchern ganzjährig von dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr offen. Für das leibliche Wohl ist im Café Arte bestens gesorgt, das ein beliebter Treffpunkt für Kunst- und Kulturfreunde in Kempten ist. Neben kulinarischen Leckereien gibt es hier auch interessante Kunstliteratur und einen Museumsshop, in dem die Besucher das eine oder andere Souvenir für sich oder Daheimgebliebene erwerben können. Jeden Sonntag um 14 Uhr finden im Allgäu-Museum verschiedene Themenführungen statt. Unter der Nummer 0831/2525-369 werden detaillierte Infos dazu erteilt und Anmeldungen entgegengenommen.


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